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Wipperfürth Landwirt haftet für Güllekatastrophe an der Neye

Ein Landwirt haftet für die Gülle-Katastrophe an der Neyetalsperre. Das OLG Hamm hat am Montag ein entsprechendes Grundurteil des Landgerichts Hagen bestätigt.


Daraufhin hat der betroffene Landwirt seine Berufung zurückgenommen.

Vom Hof des Landwirts waren im März 2015 1,7 Millionen Liter Gülle in die Neye gelaufen. Der Landwirt hatte behauptet, dass es einen Sabotage-Akt an seinem Gülle-Behälter gegeben hätte. Dies konnte er aber in dem Verfahren nicht nachweisen, heißt es vom OLG Hamm. Damit muss der Mann Schadenersatz zahlen, auch unabhängig von einem eigenen Verschulden. Der Wupperverpand und der Remscheider Energieversorger EVR verlangen gut 200.000 Euro. Die genaue Höhe des Schadens muss jetzt wieder das Landgericht Hagen klären. Die Gülle hatte das Ökosystem in der Neye weitgehend zerstört.

(19.06.2017)


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