Archiv

Leverkusen Vorabeiten für neue Rheinbrücke dürfen beginnen

Die Vorarbeiten für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke können starten. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat jetzt per Eilentscheidung den Weg dafür frei gemacht. Für den Landesbetrieb Straßen NRW ist das ein Teilerfolg.


Straßen NRW darf ab sofort Leitungen und Kanäle verlegen, Bauleistungen ausschreiben oder Bäume entfernen. Arbeiten, die vollendete Tatsachen schaffen, sind jedoch tabu. Gleiches gilt für den Eingriff in die Giftmülldeponie Dhünnaue. Laut Gericht ist außerdem noch nicht entschieden, ob die Planung der Brücke rechtmäßig ist. Das soll erst im Laufe des Jahres geklärt werden. Im Zweifel müssten einige Arbeiten wieder rückgängig gemacht werden, so das Gericht.

Eine Leverkusener Initiative und zwei Privatleute haben gegen die Pläne geklagt, deshalb ist das Gericht eingeschaltet.

(17.2.17)


Anzeige
Zur Startseite